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In Deutschland obliegt den Bundesländern die Koordination des Brandschutzes, hierzu erlassen diese Landesgesetze welche je nach Bundesland anderen Bezeichnungen haben.  In Nordrhein-Westfalen heißt dieses  “Gesetz über den Feuerschutz und die Hilfeleisung “  in Fachkreisen wird kurz von ‘‘FSHG NRW‘‘ gesprochen.

Das FSHG regelt die Trägerschaft und Organisationsformen  sowie die Pflichtenverteilung und Aufgaben im Brandschutz.

Trägerschaft

In §1 Abs.1 ist geregelt: “Die Gemeinden unterhalten den örtlichen Verhältnissen entsprechende leistungsfähige Feuerwehren…“.

Der Leistungstand einer Feuerwehr wird anhand eines Brandschutzbedarfsplans festgehalten welcher in regelmäßigen Abständen überarbeitet werden muss. Der Brandschutzbedarfsplan stellt den derzeitigen Leistungsstand einer Gemeindefeuerwehr fest und gibt verbindliche Planungsvorgaben um den Leistungstand einer Feuerwehr zu verbessern.

Aufgaben

Diese Aufgaben sind bei Unglücksfällen und Schadensfeuern sowie bei  öffentlichen Notständen Hilfe zu leisten, die durch Naturereignisse, Explosionen oder ähnliche Vorkommnisse verursacht werden.

Zur Abwehr von Atomaren- Chemischen und Biologischen Gefahren kooperiert die Stadt Linnich mit der Stadt Jülich und der Gemeinde Titz und bildet den ABC-Zug 501. Diese Einheit wird auch zur geplanten überörtlichen Hilfe der Bezirksregierung Köln in der Bereitschaft 2 herangezogen.

Eine andere wichtige Aufgabe ist der vorbeugende Brandschutz zum verhüten von Bränden. Hierzu zählen Brandschutzerziehung und Aufklärung, Brandschauen sowie Brandsicherheitswachen.

Die Gemeinde als Träger des Feuerschutzes muss zudem dafür sorgen das eine örtliche ausreichende   Wasserversorgung sichergestellt ist. Diese richtet sich z.B. nach Einwohnerzahl, Flächengröße und geografischen Gegebenheiten.Stellt die Bauaufsichtsbehörde auf der Grundlage einer Stellungnahme der zuständigen Brandschutzdienststelle fest, daß im Einzelfall wegen einer erhöhten Brandlast oder Brandgefährdung eine besondere Löschwasserversorgung erforderlich ist, hat hierfür der Eigentümer, Besitzer oder sonstige Nutzungsberechtigte Sorge zu tragen.